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NINA

BEZU

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BIOGRAPHIE

Die in Berlin geborene Sopranistin Nina Bezu ist eine der vielversprechendsten jugendlich-dramatischen Stimmen ihrer Generation und konnte so kürzlich bedeutende Debüts feiern, darunter als Contessa (Le nozze di Figaro) an der Staatsoper Hannover und als Gerhilde (Die Walküre) an der Seite von Jonas Kaufmann und unter der Leitung von Dan Ettinger am Teatro di San Carlo in Neapel.

 

In der aktuellen Saison sang sie außerdem Dvořáks Stabat Mater, Verdis Messa da Requiem, Brahms’ Ein deutsches Requiem und Mendelssohns Paulus, alle im Herkulessaal in München, sowie Galakonzerte im Auditorio de Zaragoza mit dem Orquesta Sinfónica Ciudad de Zaragoza, im Theater Kempten mit der Smetana Philharmonie Prag und zuletzt mit dem Istanbul State Symphony Orchestra in der Türk Telekom Opera Hall. Mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter der Leitung von Sascha Goetzel sang sie Konzerte mit Verdis Messa da Requiem in Angers und Nantes.

Im Oktober 2024 wird Nina Bezu ihr Debüt als Salome an der Finnischen Nationaloper in Helsinki geben.

Sie gab in der Spielzeit 2021/22 ihre Debüts an der Oper Leipzig als Mariana in Wagners Das Liebesverbot, als Erste Dame (Die Zauberflöte) und als Sopransolistin in Beethovens 9. Sinfonie am Staatstheater Braunschweig, sowie als Contessa in der Neuproduktion Le nozze di Figaro am Staatstheater Cottbus.

In den Spielzeiten 2019/20 und 2020/21 war sie Ensemblemitglied des Theater Vorpommern. Dort war sie als Leonora in Verdis Il trovatore, als Dido in Dido and Aeneas von Henry Purcell und als Brigomeïde und Minna in Detlev Glanerts Die drei Wasserspiele zu erleben. Die Premieren als Hanna Glawari in Lehárs Die lustige Witwe und die Feldmarschallin in Strauss' Der Rosenkavalier mussten wegen der Coronapandemie leider abgesagt werden. Bereits in der Spielzeit 2018/19 gastierte sie am Theater Vorpommern als Königin der Nacht bevor sie in das Opernensemble aufgenommen wurde.

Gastspiele führten Nina Bezu in den vorhergehenden Spielzeiten an das Konzerthaus Berlin, die Komische Oper Berlin, die Opernfestspiele Schloss Glatt, an das Teatro Principal de Zaragoza, Auditorium Zaragoza und andere.

Von der UEFA wurde die Sopranistin eingeladen bei der Eröffnungszeremonie des 24. Champions League Finals 2015 im Berliner Olympiastadion zu singen.

Sie ist Gewinnerin des Elizabeth Connell Prize - International Singing Competition, des Gesangswettbewerbs Schloss Rheinsberg, Finalistin des Concurso Internacional Alfredo Kraus, des Internationalen Wagnerstimmenwettbewerbs in Karlsruhe, der New York international vocal competition, ist Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Braunschweig und seit 2023 Stipendiatin der Olga Forrai Foundation.

Nach einem Mathematik- und Philosophiestudium an der Technischen Universität Berlin entschied sich Nina für ein Gesangsstudium an der Universität der Künste Berlin, zunächst bei Gabriele Schnaut, später bei Robert Gambill und Carola Höhn, wo sie mit Auszeichnung ihr Master Examen absolvierte. Weitere künstlerische Impulse erhielt sie in Meisterkursen bei Christiane Iven, Thomas Quasthoff, Norma Sharp und Teresa Berganza.

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